Überblick

Sa. 12. Oktober
13 Uhr Demo: ALLES MUSS MAN SELBER MACHEN
Start: Bahnhofsvorplatz
16 Uhr Hood not Kiez Fest
Im Erfurter Norden
Einlass: !8 Uhr, Beginn: 20 Uhr Punkrock-Konzert
AJZ (Vollbrachtstraße 1)
Di. 15. Oktober
14 Uhr Workshop: Die soziale Frage von rechts
Offenes Jugendbüro „filler“ (Schillerstraße 44, Hinterhof)
18 Uhr Vortrag zur „Mall of Shame“
L50 (Lassallestraße 50)
18:30 Uhr Buchlesung von Julian Mars aus seinem zweiten Roman mit anschließender Diskussion
redroxx (Pilse 29)
20:30 Uhr Wunschfilm
Offenes Jugendbüro „filler“ (Schillerstraße 44, Hinterhof)
Mi. 16. Oktober
17:30 Uhr Workshop: Kinder für den Klassenkampf? – Einführung in Theorie und Praxis der sozialistischen Pädagogik
Kidsclub purpur (Teichstraße 63)
Do. 17. Oktober
18 Uhr Perspektiven auf Bildung – Filmvorführung „Alphabet- Angst oder Liebe“ und Gesprächsrunde
Geschäftsstelle des Landesjugendwerks (Juri-Gagarin-Ring 68-70)
19:30 Uhr Vortrag: „Herbst 89 – (K)eine Revolution?“
Offene Arbeit (Allerheiligenstraße 9)
19 Uhr Vortrag: „Das Phantom der Rackets – Bandenherrschaft zwischen Einheit und Zerfall“
veto (Magdeburger Allee 180)
Fr. 18. Oktober
16 Uhr Workshop „1933 wär‘n sie alle Nazis gewesen“ – Studentisches Bewusstsein und Nationalsozialismus
[kany] (Thälmannstraße 26)
19 Uhr Antifa-Café zu rechten Strukturen in Erfurt
veto (Magdeburger Allee 180)
Sa. 19. Oktober
11:15 Uhr Exkursion nach Buchenwald
Gedenkstätte Buchenwald, Weimar (keine gemeinsame Anreise)
15 Uhr Workshop: „Schadet die Klimapolitik künftigen Generationen? – Ein Problem aus der Moraltheorie“
Speicher (Waagegasse 2)
19 Uhr Lesung von Lirabelle-Texten
veto (Magdeburger Allee 180)
22 Uhr Nächste Ecke links – Party der alternativen Studieneinführungstage
Hackebeil
So. 20. Oktober
14 Uhr Stadtrundgang zur Geschichte von Erfurt Nord
Treffpunkt: veto (Magdeburger Allee 180
10:30 Uhr Workshop: „How to be an Ally?“ mit Arpana Aischa Berndt und Marijana Bogojević
L50 (Lassallestraße 50)
Mo. 21. Oktober
15:30 Uhr Nachhaltiger Stadtrundgang
Treffpunkt: Anger (an Maus und Elefanten)
18 Uhr Vegan, nachhaltig & plastikfrei leben mit kochen
Grünes Büro (Michaelisstraße 15)
19 Uhr Vortrag: „Akademischer Antisemitismus im Westen – Faktoren für den Erfolg der BDS-Bewegung“
Hörsaal 4 im Lehrgebäude 1, Universität Erfurt (Nordhäuser Straße 63)
Di. 22. Oktober
18 Uhr Gemeinsames Abendbrot, Austausch und Spieleabend
Geschäftsstelle des Landesjugendwerks (Juri-Gagarin-Ring 68-70)
19:30 Uhr Immer busy: Gesprächsabend mit Filmbeispielen zum Thema Arbeit
veto (Magdeburger Allee 180)
Mi. 23.. Oktober
15 bis 19 Uhr Sticker und Stigma, Workshop zur Sonderausstellung
Erinnerungsort Topf&Söhne (Sorbenweg 7)
18 Uhr Vortrag vom Zentrum für Politische Schönheit (ZPS)“
Universität Erfurt (Nordhäuser Straße 63)
19:30 Uhr Vortrag: „Ware Wohnen – Eine kleine politische Ökonomie des Wohnungssektors“ mit Ernst Lohoff
L50 (Lassallestraße 50))
Do. 24. Oktober
18 bis 20 Uhr Workshop: Naturschutz und Rechtsextremismus
Naturfreundehaus (Johannesstraße 127)
18 Uhr Workshop: Geschmack und soziale Ungleichheit
veto (Magdeburger Allee 180)
Fr. 25. Oktober
ab 12 Uhr Demo vor den Landtagswahlen!
Treffpunkt: Anger
Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19 Uhr Die Mittelmeer-Monologe – Wortgetreues Theater der Bühne für Menschenrechte
Frau Korte (Magdeburger Allee 179)
22 Uhr Party: „Queer Idol“
Klanggerüst (Magdeburger Allee 175)

Ausführlich

Samstag, 12. Oktober, ab 13 Uhr, Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz
Demo: ALLES MUSS MAN SELBER MACHEN

Der 12.10. wird mit einer großen Demonstration der Höhepunkt unserer neu gestarteten Kampagne „Alles muss man selber machen“. Hier werden von einem Bündnis verschiedene linke und linksradikale Positionen zusammen auf die Straße getragen. Feministisch, solidarisch, klimagerecht! Schon am 1. Mai 2019 haben unter diesem Motto ca. 3000 Antifaschist*innen in Erfurt protestiert. Die zweite Runde läuft: Bezogen auf die Landtagswahlen Ende Oktober wird es vielfältige Aktionen geben. Enden wird die Demo in der Nähe des Hood not Kiez Festes im Erfurter Norden, wo viele soziokulturelle und politische Akteur*innen verortet sind. Wie wir wissen sie genau: Alles muss man selber machen! Aktuelle News zu unserem Vorhaben findet ihr unter https://doityourself.noblogs.org und bei Twitter @ammsm0105back

Samstag 12. Oktober, ab 16 Uhr, im Erfurter Norden
Hood not Kiez Fest

Ab 16 Uhr stellen sich alternative kulturelle und politische Räume und
Projekte im Erfurter Norden vor. Wir öffnen unsere Räume, Hinterhöfe und die Straße für Musik, Kunst und auf die Wurzel zielende Gesellschaftskritik. Wer durch unsere Projekte stöbert, trifft auf Theater, Konzerte, Lesungen, Feuershows und vieles mehr. Eure Augen werden Ohren machen!back

Samstag, 12. Oktober, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 20 Uhr, AJZ (Vollbrachtstraße 1)
Punkrock-Konzert
von AJZ

Konzert mit Still Awake (Melodic Metal aus München), Anti Bastard (Hardcore Punk aus Berlin), Lost Culture (Punkrock/ Hardcore aus Berlin). No homophobia. No sexism. No assholes.back

Dienstag, 15. Oktober, 14 Uhr, Offenes Jugendbür „filler“ (Schillerstraße 44, Hinterhaus)
Worshop: Die soziale Frage von rechts
von DGB-Jugend

In einem mehrstündigen Workshop wird das Augenmerk auf rechter Kapitalismuskritik liegen. Welche Strategien verfolgen extrem rechte Akteure, wie positioniert sich die AfD und welche Rolle spielt der Neoliberalismus? Auch Gegenstrategien im Alltag, an der Uni oder im Betrieb werden erarbeitet. Der Workshop wird in Blöcken stattfinden, zu-Spät-Kommende können also auch noch gut mitmachen.back

Dienstag, 15. Oktober, 18 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Vortrag zur „Mall of Shame“
von FAU Jena

Für den Bau der „Mall of Berlin“ haben verschiedene Subunternehmen hunderte Arbeiter aus Rumänien für kaum sechs Euro Stundenlohn schuften lassen. Am Ende wurde nicht einmal dieser rechtswidrig niedrige Lohn vollständig an die Arbeiter ausgezahlt. Anlässlich der Verhandlung vor dem Erfurter Bundesarbeitsgericht am 16.10., berichten zwei der Beteiligten Arbeiter von Ihrem Kampf. https://jena.fau.orgback

Dienstag, 15. Oktober, 18:30 Uhr, redroxx (Pilse 29)
Buchlesung von Julian Mars aus seinem zweiten Roman mit anschließender Diskussion
von QueErfurt

Der queere Autor Julian Mars liest aus seinem neuen Buch und anschließend diskutieren wir mit ihm über den Inhalt, über die Situation als queerer Autor und alle Fragen, die ihr mitbringt. Wir freuen uns auf euch! Eintritt frei.back

Dienstag, 15. Oktober, 20:30 Uhr, Offenes Jugendbüro „filler“(Schillerstraße 44, Hinterhof)
Wunschfilm
von DGB Jugend

Wir stellen spannende Filme vor, von welchen einer gemeinsam ausgewählt und gezeigt wird. Der Filmabend ist unabhängig vom vorangegangenen Workshop, es sind also alle herzlich eingeladen. Was zum Knabbern und Getränke gibt’s natürlich auch.
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Mittwoch, 16. Oktober, 17.30 Uhr, Kidsclub Purpur (Teichsstraße 63)
Workshop: Kinder für den Klassenkampf? – Einführung in Theorie und Praxis der sozialistischen Pädagogik
von Falken Erfurt

Wie können wir Kinder erziehen, um eine befreite Gesellschaft zu gestalten oder Leiderfahrungen im Kapitalismus mit der sozialistischen Pädagogik verringern? Welche praktischen Methoden gibt es? Wie sehen die Grenzen aus? In unserem Workshop wollen wir uns mit den Ursprüngen der sozialistischen Erziehung auseinandersetzen. Damit nähern wir uns theoretisch auch der pädagogischen Praxis der Falken. Um zu erfahren, wie sozialistische Pädagogik in der Praxis aussieht, werden wir am Ende des Workshops verschiedene Methoden ausprobieren.back

Donnerstag, 17. Oktober, 18 Uhr, Geschäftsstelle des Landesjugendwerks (Juri-Gagarin-Ring 68-70)
Perspektiven auf Bildung – Filmvorführung „Alphabet- Angst oder Liebe“ und Gesprächsrunde
von Landesjugendwerk der AWO Thüringen

Die Universität ist eine Bildungseinrichtung, für welche sich ganz bewusst entschieden wird. Doch wie war das nochmal mit der Schule? Wir möchten den Film `Alphabet- Angst oder Liebe´ von Erwin Wagenhofer schauen, der Bildung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Fragen aufwirft. Anschließend gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit Vertreter*innen der Freien Schule Regenbogen Erfurt.
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Donnerstag, 17. Oktober, 19:30 Uhr, Offene Arbeit (Allerheiligenstaße 9)
Vortrag: „Herbst 89 – (K)eine Revolution?“
von Offene Arbeit und Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

In den letzten Jahren hat sich in der politischen Diskussion über die Ereignisse vom Herbst 1989/Frühjahr 1990 der Begriff der „Friedlichen Revolution“ durchgesetzt. Getragen von ehemaligen Aktivist*innen der DDR-Opposition, aber auch vieler Institutionen, besetzt dieser Begriff das historische Verständnis des Geschehens. War es aber tatsächlich eine Revolution oder handelt es sich um einen Mythos? Was ist eine Revolution? Welche historischen Vorbilder gibt es? Und was heißt es heute revolutionär zu handeln?
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Donnerstag, 17. Oktober, 19 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Vortrag: „Das Phantom der Rackets – Bandenherrschaft zwischen Einheit und Zerfall“
Referenten: Association Progrès, Veranstalter: Dissens

Der Vortrag stellt die Frage inwieweit der Begriff des Rackets als „Kritik der politischen Ökonomie der nachbürgerlichen Gesellschaft“ (Thorsten Fuchshuber) auch in Zeiten von Diagnosen einer selbstunternehmerischen Indivdualisierung und neoliberaler Vereinzelung wirksam ist, welche Bedeutung ein Begriff, der auf Bandenherrschaft und Aufgabe des Individuums abzielte, heute noch hat. Dies soll anhand der neueren Auseinandersetzungen nachvollzogen werden um die Rede vom Rackets aus dem Jargon zu lösen.back

Freitag, 18. Oktober, 16 Uhr, [kany] (Thälmannstraße 26)
Workshop „1933 wär‘n sie alle Nazis gewesen“ – Studentisches Bewusstsein und Nationalsozialismus
von Falken Erfurt

„Nazis sind dumme Menschen“, so hört man oft, gerade im studentischen Milieu. Zur Uni zu gehen, das erscheint als Widerspruch zu braunen Parolen, mit denen man selbst natürlich nichts zu tun haben will. Beim Reden über die „dummen Nazis“ wird gern vergessen, dass historisch ein beachtlicher Teil der Studierenden schon vor 1933 glühende Anhänger des Nationalsozialismus waren. Nach der Machtübertragung wurde auch der wissenschaftliche Universitätsbetrieb schnell zum ideologischen Wegbereiter und Erfüllungsgehilfen des Massenmordes. In unserem Workshop gehen wir deshalb der Frage nach, warum nationalsozialistisches Gedankengut an Universitäten einen fruchtbaren Boden findet. Wir wollen zudem diskutieren, welche Funktion die eigene Abgrenzung von den „dummen Nazis“ für Studierende heutzutage erfüllt.back

Freitag, 18. Oktober, 19 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Antifa-Café zu rechten Strukturen in Erfurt
von Dissens

Die Thüringer Landeshauptstadt ist keineswegs so weltoffen, bunt und tolerant, wie sie sich gerne gibt. In der Stadt setzen sich Neonazistrukturen fest und in verschiedenen Vierteln gibt es Kneipen, Anlaufpunkte und rechte Gewalt gegen Geflüchtete, Linke, Homosexuelle usw. Die AfD sitzt im Stadtrat und nutzt Erfurt immer wieder als Aufmarschort. Neben der Beleuchtung dieser Strukturen, wollen wir ebenfalls einen Blick auf Anlaufpunkte für Salafisten und radikale Islamisten werfen und diskutieren, was „Antifa“ in einer Stadt wie Erfurt bedeutet und wie sich antifaschistische Gegenwehr organisieren lässt.back

Samstag, 19. Oktober, 11:15 Uhr, Gedenkstätte Buchenwald, Weimar (keine gemeinsame Anreise)
Exkursion nach Buchenwald
von Falken Thüringen in Kooperation mit den ALOTA Jena

Im Konzentrationslager Buchenwald und seinen Außenlagern wurden zwischen 1937 und 1945 insgesamt fast 280.000 Menschen von den Nazis gefangen gehalten. Politisch, rassistisch oder als „Gemeinschaftsfremde“ verfolgt, sollten sie dauerhaft aus der deutschen „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen werden. Wir wollen auf einem Rundgang durch die Gedenkstätte Spuren der Geschichte aufgreifen und mehr über das Lager sowie dessen Nachgeschichte bis heute erfahren.back

Samstag, 19. Oktober, 15 Uhr, Speicher (Waagegasse 2)
Workshop: „Schadet die Klimapolitik künftigen Generationen? — Ein Problem aus der Moraltheorie“
von Fachschaftsrat Philosophie

Das Nicht-Identitätsproblem bestreitet, dass zukünftige Menschen uns vorwerfen können, ihnen sei durch unsere Klimapolitik ein Schaden entstanden. Es bestreitet das Recht auf Reparationen für die Nachfahren von Menschen, denen historische Ungerechtigkeiten (U.S. Sklaverei, Holocaust) widerfuhren. Wir versuchen gemeinsam das Argument zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und Bier zu trinken. https://de.wikipedia.org/wiki/Nicht-Identitätsproblemback

Samstag, 19. Oktober, 19 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Lesung mit Lirabelle-Texten
von Leser*innen

Vor kurzem ist die 20. Ausgabe der Lirabelle erschienen – einer unzensierten, anonymen Szene-Zeitschriften aus Thüringen. Damit blicken wir zurück auf sechs Jahre Verbreitung linksradikaler Inhalte und Diskussion. Bei der Lesung einzelner Texte der vergangenen Jahre wollen wir darauf gemeinsam anstoßen! Falls ihr Textwünsche habt, sendet diese gerne an: naeli-ef@riseup.netback

Samstag, 19. Oktober, ab 22 Uhr, Hackebeil
Nächste Ecke links – Party der alternativen Einführungstage

Wir wollen mit euch feiern, Spaß haben und uns wohlfühlen. Die Devise lautet: Feiert, wie ihr feiern möchtet, aber respektiert den Freiraum aller anderen Partygäste. Es erwarten euch klasse DJs. Welche das genau sein werden, erfahrt ihr in naher Zukunft. No Place for Racism, Fascism, Sexism, Trans- & Homophobia, Antisemitism, Ableism & Antiziganism.back

Sonntag, 20. Oktober, 14 Uhr, Treffpunkt: veto (Magdeburger Allee 180)
Stadtrundgang zur Geschichte von Erfurt Nord
von Erfurt im Nationalsozialismus

Unser 2-stündiger alternativer Stadtrundgang führt vom veto bis zur L50 durch den einst von der Arbeiterbewegung geprägten Teil nördlich der Altstadt. Mit verschiedenen Zeitzeugenberichten, Aktenauszügen und Bildern wollen wir gemeinsam mit Euch auf Spurensuche des Nationalsozialismus in Erfurt gehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum inhaltlichen Austausch bei einer Tasse Kaffee oder Tee.back

Sonntag, 20. Oktober, 10:30 bis 14:30 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Workshop: „How to be an Ally?“ mit Arpana Aischa Berndt und Marijana Bogojević
von AntiRa Campus Erfurt

Entwicklung von Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. Raum für Reflektion von Unsicherheiten weißer* Menschen, die sich bereits mit Rassismus auseinandersetzen. Erarbeitung situationsbezogener Handlungsmöglichkeiten, um als Verbündete für Personen of Colour auftreten zu können. Anmeldung nötig: antiracampuserfurt@riseup.netback

Monatg, 21. Oktober, 15:30 Uhr, Anger (an Maus und Elefanten)
Nachaltiger Stadtrundgang
von AG Nachhaltigkeit und Campus Grün

Selbst ein Teil der nachhaltigen Gesellschaft sein – aber wie geht das? Egal ob Lastenrad, verpackungsfreies Einkaufen, faires Klamottenshopping, Büchertausch oder veganes Essen. Wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour in Erfurt und finden die Orte, die uns helfen Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen.
back

Montag, 21. Oktober, 18 Uhr, Grünes Büro (Miachelisstraße 15)
Workshop zu den Grundlagen der kapitalistischen Produktionsweise
von Campus Grün

Muss bei einer veganen Ernährung etwas beachtet werden? Wie schwer ist es plastikfrei zu leben und wie funktioniert eigentlich Nachhaltigkeit? Diesen und noch vielen weiteren Fragen gehen wir heute Abend auf den Grund. Und weil man sich neu gelerntes am besten durch ausprobieren merkt, wird im Anschluss gemeinsam vegan gekocht.
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Montag, 21. Oktober, 19 Uhr, Hörsaal 4 im Lehrgebäude 1, Universität Erfurt (Nordhäuser Straße 63)
Vortrag: „Akademischer Antisemitismus im Westen – Faktoren für den Erfolg der BDS-Bewegung“
von Linksjugend Solid

Antisemitismus war und ist ein Phänomen der Universitäten. Besonders im anglophonen Raum haben sich ganze Fächer zum Boykott Israels entschlossen. Einige charismatische Intellektuelle formen Vernichtungswünsche um, bis sie an der Basis als sozialrevolutionäre Praxis akzeptiert und mit allen Mitteln durchgesetzt werden. Der Ethnologe Felix Riedel erklärt die Genese der Boykottbewegung und zeichnet ihr Wirken in der amerikanischen Ethnologie und in Deutschland nach. Besondere Aufmerksamkeit erhalten der häufig belegte Übergang vom verleugneten zum offenen Antisemitismus sowie das Phänomen des linken Antisemitismus von jüdischen Intellektuellen.back

Dienstag, 22. Oktober, 18 Uhr, Geschäftsstelle des Landesjugendwerks (Juri-Gagarin-Ring 68-70)
Gemeinsames Abendbrot, Austausch und Spieleabend
von Frauensprachcafé und Landesjugendwerk der AWO

Wir laden alle Interessierten zu einem gemeinsamen Abend ein! Bei einem Mitbringbuffet möchten wir entspannt miteinander ins Gespräch kommen. Anschließend geben wir einen Einblick in die Arbeit unserer Initiativen und stellen Mitwirkungsmöglichkeit vor. Den Abend wollen wir mit einigen Spielen ausklingen lassen und laden euch dazu ein, eigene Spiele mitzubringen.back

Dienstag, 22. Oktober, 19:30 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Immer busy: Gesprächsabend mit Filmbeispielen zum Thema Arbeit
von Infoladen Sabotnik

Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragen wir in der Veranstaltung diesen ‚heiligen‘ Lebenssinn der Arbeit anhand von Filmbeispielen. Danach freuen wir uns auf das Gespräch mit euch, z. B. über alternative Lebens- und Gesellschaftsmodelle.back

Mittwoch, 23. Oktober, 15 bis 19 Uhr, Erinnerungsort Topf&Söhne (Sorbenweg 7)
Sticker und Stigma, Workshop zur Sonderausstellung

Sticker gibt es seit dem späten 19. Jahrhundert. Die Ausstellung „Angezettelt“ zeigt, wie seitdem antisemitische und rassistische Botschaften über Aufkleber transportiert werden. Die Teilnehmenden diskutieren im Workshop, welche Gefahren davon ausgehen, wie Stereotype und Vorurteile entstehen und sich zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entwickeln und welche Möglichkeiten der Gegenwehr es gibt. Anmeldung unter: bfd.topfundsoehne@erfurt.deback

Mittwoch, 23. Oktober, 18 Uhr, Universität Erfurt (Nordhäuser Straße 63)
Vortrag vom Zentrum für Politsche Schönheit (ZPS)
von AntiRa Campus Erfurt

Das ZPS steht für „aggressiven Humanismus“, Aufrütteln aus Teilnahmslosigkeit und die Überzeugung, dass die Lehre aus der Shoa bedeutet, aktiv gegen Menschenverachtung einzutreten. Die Aktivist*innen engagieren sich dafür mit medienwirksamen Aktionen, wie dem Nachbau des ‚Holocaust-Denkmals‘ auf Höckes Nachbargrundstück. Im Vortrag werden wir mehr über ihre Arbeit und ihren Antrieb erfahren. back

Mittwoch, 23. Oktober, 19.30 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Vortrag: „Ware Wohnen – Eine kleine politische Ökonomie des Wohnungssektors“ mit Ernst Lohoff
von s.P.uK. e.V. und Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen

Seit die Akkumulation des fiktiven Kapitals an den Finanzmärkten zum Hauptmotor des globalen Kapitalismus geworden ist, sind weltweit in einem Land nach dem anderen die Immobilienpreise durch die Decke gegangen. Jetzt hat es auch die „Mieterrepublik“ Deutschland erwischt. Inzwischen meint sogar die Bundesregierung, Wohnen sei „die neue soziale Frage“. Nicht von ungefähr wird ausgerechnet das Wohnen unbezahlbar. Der Grund dafür ist keinesfalls eine zu geringe Bautätigkeit, wie viele Ökonomen behaupten. Es liegt vielmehr daran, dass der Immobilienmarkt zugleich ein wichtiger Anlagemarkt ist und der steigende Bodenpreis zu den Hauptpfeilern der Bildung fiktiven Kapitals gehört. Damit das elementare Bedürfnis nach gutem Wohnen nicht immer mehr unter die Räder gerät, muss der Warencharakter von Grund und Boden aufgehoben werden.back

Donnerstag, 24. Oktober, 18 Uhr, Naturfreundehaus (Johannesstraße 127)
Workshop: Naturschutz und Rechtsextremismus
von Naturfreundejugend Erfurt

Der Workshop soll die Teilnehmenden für die historischen und aktuellen Verknüpfungen von Naturschutz und Umweltschutzthemen mit rassistischen und völkischen Ideologien sensibilisieren. Die Teilnehmenden werden durch den Workshop in die Lage versetzt demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren.back

Donnerstag, 24. Oktober, 18 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Workshop: Geschmack und soziale Ungleichheit
von Biko in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Oft wird bei alternativen, konsumkritischen und ökologischen Diskursen übersehen, dass Fragen des Konsums mit sozialer Lage zu tun haben. Ökonomische und soziale Strukturen beeinflussen den individuellen Geschmack und beschränken die Auswahlmöglichkeiten. Wir möchten im Workshop den Blick auf ökonomische und symbolisch-kulturelle Ungleichheiten schärfen und überlegen, wie beides zusammenhängt.back

Freitag, 25. Oktober, 12 Uhr, Treffpunkt: Anger Erfurt
Demo vor den Landtagswahlen!
von Fridays for Future

Am 27. Oktober wird hier in Thüringen das letzte Parlament gewählt, das noch wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel für Thüringen verabschieden kann. Schon in der nächsten Legislaturperiode wird es zu spät sein! Um das Thema Klimaschutz zur obersten Priorität zu machen und zu verhindern, dass offene Klimaskeptiker*innen und Faschist*innen an Macht gewinnen, streiken wir um 12 Uhr am Anger!back

Freitag, 25. Oktober, Einlass: 18:30, Beginn: 19 Uhr, Frau Korte (Magdeburger Allee 179)
Die Mittelmeer-Monologe – Wortgetreues Theater der Bühne für Menschenrechte
von Seebrücke Erfurt und Refugee Law Clinic Erfurt

Der anhaltenden europäischen Abschottungspolitik und zunehmend feindlichen Politik gegenüber Geflüchteten muss etwas entgegengesetzt werden. Dies tut die Bühne für Menschenrechte: Schauspieler*innen erzählen wahre Geschichten von Flucht, Grenzüberwindung, Seenotrettung, Solidarität, Kriminalisierung, Trennung, Verlust, Wiedersehen. Sie verbreiten ungehörte Stimmen und machen Unsichtbares sichtbar.
back

Freitag, 25. Oktober, 22 Uhr, Klanggerüst (Magdeburger Allee 175)
Party: „Queer Ideol“
von QueErfurt

Unter dem Motto „Queer Idol“ wollen wir mit euch ordentlich abdancen zu der Musik von Bianca Beats. Styling zum Thema der Party ist gern gesehen, aber natürlich kein Muss. Beginn 22 Uhr, Ende 4 Uhr. No sexism. No homophobia. No assholes.back