Überblick

Sa. 13. Oktober
ab 15 Uhr
Hood not Kiez – Ein-Tages-Fest im Erfurter Norden
am Ende der Magdeburger Allee
Mi. 17. Oktober
16 Uhr Workshop: Sozialismus oder Minimalstaat?
[kany] (Thälmannstraße 26)
18.30 Uhr Gefahrengebiete: Polizeiwillkür und Rassismus per Gesetz
veto (Magdeburger Allee 180)
19 Uhr Auf geht’s, ab geht’s – Ende Gelände!
L50 (Lassallestraße 50)
Do. 18. Oktober
18 Uhr Selbstverteidigungsworkshop
veto (Magdeburger Allee 180)
18 Uhr Dufter Donnerstag: Pädagogikfreie Zone!? Spieleabend mit Lagerfeuerfeeling
Landesjugendwerk der AWO Thüringen (Josef-Ries-Straße 15)
19 Uhr Szenische Lesung mit Musik: Ein Morgen vor Lampedusa
Frau Korte (Magdeburger Allee 179)
19.30 Uhr Film & Diskussion: Arbeitskampf im Plastikmeer von Almeria
Café Duck Dich (Allerheiligenstraße 20)
Fr. 19. Oktober
10 Uhr Rundgang: Gedenkstätte Buchenwald
10 Uhr bei der Gedenkstätte oder 9 Uhr Erfurt Hbf am Eingang Willy-Brandt-Platz
19 Uhr Vortrag: Die extreme Rechte in Thüringen
veto (Magdeburger Allee 180)
20.00 Uhr Schwarz Weiß – Anti/Rassismus in Comics
L50 (Lassallestraße 50)
Sa. 20. Oktober
10 bis ca. 20 Uhr Und was hat das mit mir zu tun? Rassismus im Alltag. Comic- Workshop
L50 (Lassallestraße 50)
20 Uhr Nächste Ecke Links – Party der alternativen Einführungstage
Frau Korte (Magdeburger Allee 179)
So. 21. Oktober
14 Uhr Stadtrundgang: „Erfurt im NS“
Treffpunkt veto (Magdeburger Allee 180)
16 Uhr Selbstverteidigungsworkshop
veto (Magdeburger Allee 180)
Mo. 22. Oktober
17 Uhr Workshop: Vegan + Nachhaltig leben in Erfurt
Grünes Büro (Michaelisstraße 15)
18 Uhr Film und Diskussion „Boom.Bust.Boom.“
Hörsaal 2 (KIZ, Uni)
19.00 Uhr Vorlesekreis mit Bier!!!
[kany] (Thälmannstraße 26)
Di. 23. Oktober
18 Uhr Selbstverteidigungsworkshop
veto (Magdeburger Allee 180)
18 Uhr Öffentlich Bauen statt Private Fördern. Vortrag und Diskussion mit Sebastian Gerhardt (Berlin)
L50 (Lassallestraße 50)
18 Uhr Workshop zu den Grundlagen der kapitalistischen Produktionsweise
veto (Magdeburger Allee 180)
19.30 Uhr Küfa – Küche für alle
veto (Magdeburger Allee 180)
Mi. 24. Oktober
18.30 Film und Diskussion: Mitten im Malestream – Feminismus zur Zeit der 68er Bewegung
RedRoXX (Pilse 29)
19 Uhr Buchvorstellung und Vortrag: Nach dem Lager. Die Geschichte der Überlebenden von Ravensbrück
[kany] (Thälmannstraße 26)
Do. 25. Oktober
12 bis 19 Uhr Jetzt reicht´s! – Mit Suffizienz zum guten Leben für alle – Workshop
Jugendhaus Domizil (Alter Nordhäuser Bahnhof 14)
19 Uhr Vortrag: Studentischer Protest zwischen Revolte und Routine
veto (Magdeburger Allee 180)
19.30 Uhr Film & Diskussion: Schools of Trust
Franz Mehlhose (Löberstraße 12)
20 Uhr Damaged Goods. 150 Einträge in die Punk-Geschichte – Lesung, Musik und Diskussion
Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstr. 9 Hinterhaus)
21 Uhr Donnerstags im veto: Punk, Kickern, Anarchie
veto (Magdeburger Allee 180)
Fr. 26. Oktober
17 Workshop: Verhalten auf Demonstrationen
Grünes Büro (Michaelisstr. 15)
19.30 Uhr Vortrag und Diskussion: Kryptoabend – Sicher durchs Netz
L50 (Lassallestraße 50)
Sa. 27. Oktober
13 bis 17.30 Uhr Argumentationstraining gegen Antifeminismus und für Feminismus
veto (Magdeburger Allee 180)
17 bis 21 Uhr Im Spiegel der Unschuld: Sexualmoral im Postnazismus -
von “Kinderschändern”, “Unzucht”, “kindlicher Reinheit” und anderen Symptomen

L50 (Lassallestraße 50)
21 Uhr FIT*Bar
veto (Magdeburger Allee 180)
Mo. 29. Oktober
16.30 Nachhaltige Stadtrundfahrt
Treffpunkt auf dem Willy-Brandt-Platz
18.30 Uhr Vortrag: Zur Kritik der Degrowth-Ideologie mit translib Leipzig
[kany] (Thälmannstraße 26)
Di. 30. Oktober
18 bis 21 Uhr Feministische Einführung zum Thema ‚Abtreibung‘
Uni Erfurt, LG1 Raum: 228/ 0128
19 Uhr Film und Diskussion: Das blinde Auge
Uni Erfurt
2./.3 November
ganztägig
Antirassistischer und Antifaschistischer Ratschlag Thüringen
Eisenach

Ausführlich

Samstag, 13. Oktober, ab 15 Uhr, am Ende der Magdeburger Allee
Hood not Kiez – Ein-Tages-Fest im Erfurter Norden
Zum ersten „Hood not Kiez – Ein-Tages-Fest“ öffnen Ilvers, veto, Klanggerüst, Frau Korte, Stattschloß und Saline 34 ihre Türen zum Reinschnuppern und Entdecken. Es erwartet euch ein großes Tuhowabohu mit allerlei Musik, Workshops, Vorträgen, Spielen und vielem mehr. An verschiedenen Stellen gibt es Essen und Getränke – bis tief in die Nacht darf getanzt werden. Das vollständige Programm findet ihr auf den Seiten der beteiligten Locations. back

Mittwoch 17. Oktober, 16 Uhr, [kany] (Thälmannstraße 26)
Workshop: Sozialismus oder Minimalstaat?
von FSR Philosophie

„Wie sieht eine gute/gerechte Gesellschaft aus?“ – Ziel dieses Workshops ist es unsere eigenen Überzeugungen und Intuitionen hinsichtlich dieser Fragestellung zu prüfen. Hierzu lesen wir Auszüge aus zwei Texten, die unterschiedlichen politischen Spektren entstammen: Russells „Sozialismus, Anarchismus, Syndikalismus“ und Nozicks „Anarchie, Staat und Utopia“ back

Mittwoch, 17. Oktober, 18.30 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Gefahrengebiete: Polizeiwillkür und Rassismus per Gesetz
von Rote Hilfe Erfurt

Nachts auf dem Heimweg über die Magdeburger Allee: „Guten Abend. Wir führen heute Personenkontrollen durch. Könnten wir bitte Ihren Ausweis sehen? Und einen Blick in Ihren Rucksack werfen? Sie befinden sich in einem Gefahrengebiet.“
Spätestens seit den Großprotesten gegen das bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG) ist die Debatte um „Gefahren“ und „Gefährder“ wieder neu entbrannt. Doch wie steht es in Thüringens PAG um derartige Willkür? Welche Rechte habe ich gegenüber der Polizei? Und wie können wir der Kontrollwut begegnen? back

Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Auf geht’s, ab geht’s – Ende Gelände!
von KAT (Klima Aktion Thüringen)

Im Tagebau Hambach im Rheinland baut der Energiekonzern RWE seit über einhundert Jahren Braunkohle ab. Rund vierzig Millionen Tonnen holen die größten Bagger der Welt jedes Jahr aus der Erde. Zurück bleibt eine vierhundert Meter tiefe Grube. Das größte von Menschenhand gemachte Loch in Europa. Das Rheinische Revier ist auch in diesem Jahr vom 25.-29. Oktober wieder Schauplatz der spektakulären Massenaktion des Ende Gelände Bündnisses. Zu Tausenden werden Menschen mit ihren Körpern die Tagebau-Infrastruktur lahm legen und somit einen sofortigen Kohleausstieg fordern. Und was das dann noch alles mit Waldbesetzung im Hambacher Forst und den Forderungen nach Klimagerechtigkeit weltweit zu tun hat: die Klima Aktion Thüringen freut sich auf einen spannenden Abend mit euch! back

Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Selbstverteidigungsworkshop
von veto

Selbstverteidigung – lernen, ausprobieren, einfach machen. Der Workshop dauert 2,5 Stunden. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung notwendig: trainingsgruppeerfurt@riseup.net Ihr bekommt dann eine Bestätigungsmail mit allen Infos :) back

Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr, Landesjugendwerk der AWO Thüringen (Josef-Ries-Straße 15)
Dufter Donnerstag: Pädagogikfreie Zone!? Spieleabend mit Lagerfeuerfeeling
von Landesjugendwerk der AWO Thüringen

Vielleicht kennst du es auch noch: dieses Gefühl eines endlosen Sommers auf Ferienfreizeit. Neue Freund*innen. Musik in Endlosschleife. Spiele am Lagerfeuer. Lasst uns ganz viele ausprobieren: Werwölfe, Munchkin, u.v.m. Und wir erzählen, wie es bei unseren Freizeiten so läuft. Chilliger Abend mit Knabbereien. [Dufter Donnerstag ist, was ihr draus macht: bringt ein, was euch beschäftigt. Themen aus Politik, Gesellschaft, Studium, Schule, …] back

Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr, Frau Korte (Magdeburger Allee 179)
Szenische Lesung mit Musik: Ein Morgen vor Lampedusa
mit anschließender Podiumsdiskussion von Hochschulgruppe AntiRa Campus Erfurt

Vor der italienischen Insel Lampedusa zwischen Sizilien und Afrika versinkt am 3. Oktober 2013 ein mit 545 Geflüchteten völlig überladener Kutter. 366 von ihnen ertrinken. Sie kamen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien. Voller Hoffnung auf ein besseres und menschenwürdiges Leben in Europa flohen sie vor Krieg und Armut.

Schockiert von dieser humanitären Katastrophe erarbeitete die Projektgruppe “ ‚Unser Herz schlägt auf Lampedusa‘ – Hannover“ eine szenische Lesung, die die AntiRa Campus Hochschulgruppe der Uni Erfurt nun auch euch zugänglich machen möchte. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche und Erwachsene auf das Schicksal und den Weg von Menschen mit Fluchterfahrung aufmerksam zu machen, sie dafür zu sensibilisieren und die gesellschaftliche Akzeptanz für Geflüchtete zu erhöhen.

Die Lesung folgt dabei den zentralen Fragen: Was geschah am Morgen des 3. Oktober 2013? Was erlebten die Geflüchteten? Hätten mehr Menschen gerettet werden können? Wie reagierten Einwohner*innen, Tourist*innen und Behörden? Aber auch: Was müssten Italien und Europa eigentlich tun, damit solche Ereignisse katastrophale Einzelfälle bleiben?

Auf einige dieser und noch viele weitere Fragen werden wir im Anschluss an die Lesung in unserer Podiumsdiskussion nachgehen. An dieser werden u. a. ein Vertreter des Flüchtlingsrat Thüringen e.V., eine Vertreterin von Mare Liberum, der Regisseur und Produzent Peter Ohlendorf sowie der Autor der Lesung Antonio Umberto Riccò teilnehmen. Die Moderation übernimmt Arif Rüzgar.

Ernüchtert stellen wir heute fest: Seit 2013 hat sich scheinbar kaum etwas verändert. Im Gegenteil: Die europäische Abschottungspolitik hat sich bis zur absoluten Unmenschlichkeit verstärkt, Ertrinkende im Mittelmeer gehören inzwischen zum Alltag, der Tod hunderter Männer*, Frauen* und Kinder schafft es kaum noch, die europäische Wohlstands-Mehrheitsgesellschaft in ihrem Zwei-Klassen-Denken zu schockieren. Sichere Fluchtrouten werden versperrt, private Seenotrettung wird unmöglich gemacht und illegalisiert. Durch unverhohlen rechte Rhetorik und Gesetzesverschärfungen präsentiert sich die Politik Deutschlands und der allermeisten europäischen Länder als hoch anschlussfähig für völkisches und neonazistisches Denken und Handeln – das sogenannte „christliche Abendland“ entlarvt sich damit als heuchlerisch und unmenschlich.

Die Lesung zeigt die Folgen dieser menschenverachtenden Politik auf und verleiht den Betroffenen eine Stimme. Der Regisseur Antonio Umberto Riccò hat aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material einen erschütternden Text entwickelt, der unterschiedliche Perspektiven auf die Katastrophe eröffnet und insbesondere die Einwohner*innen von Lampedusa eindringlich zu Wort kommen lässt. Der italienische Text wurde von Francesca De Iuliis, Hartwig Heine und Marcella Heine ins Deutsche übersetzt. Der italienische Musiker Francesco Impastato hat eigens für das Projekt sechs Lieder komponiert.

Der Eintritt zur Lesung ist frei. Die Sprecher*innen sowie Techniker*innen sind an diesem Abend unentgeltlich tätig und stecken im Vorfeld Zeit und Kraft in gemeinsame Proben. Dementsprechend bitten wir euch um eine anerkennende Spende im Rahmen eurer Möglichkeiten. Diese kommt als Zeichen konkreter Solidarität mit Geflüchteten dem Flüchtlingsrat Thüringen zu Gute.

Ort: Frau Korte (Nordbahnhof), Magdeburger Allee 179, 99086 Erfurt
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn der Lesung: 19.00 Uhr

Die Veranstaltung wird vom StuRa der Universität Erfurt gefördert.

Ausschlussklausel:
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.back

Donnerstag, 18. Oktober, 19.30 Uhr, Café Duck Dich (Allerheiligenstraße 20)
Film & Diskussion: Arbeitskampf im Plastikmeer von Almeria
von Globale OrgaTeam

Das Plastikmeer von Almería (Spanien) ist Europas größte Anbaufläche für Treibhausgemüse. Etwa 100.000 migrantische Landarbeiter*innen arbeiten unter widrigsten Bedingungen in den dortigen Gewächshäusern und Abpackhallen. Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Der Film begleitet 22 Arbeiter*innen bei ihrem Protest mit der lokalen Landarbeitergewerkschaft SOC-SAT. Er gibt so einen tiefen Einblick in die Zustände der landwirtschaftlichen Produktion und die Organisation von Widerstand gegen diese extreme Form der Ausbeutung. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit der Filmemacherin Aline Juarez und Menschen von Interbrigadas, die die Arbeiter*innen in Almeria unterstützen, und das DGB Projekt Faire Mobilität und die FAU stellen ihre Projekte zur Unterstützung der Arbeiter*innen in der Landwirtschaft in Thüringen und in Portugal vor. back

Freitag, 19. Oktober, 10 Uhr bei der Gedenkstätte oder 9 Uhr Erfurt Hbf am Eingang Willy-Brandt-Platz
Rundgang: Gedenkstätte Buchenwald
von Falken Erfurt

Im Konzentrationslager Buchenwald und seinen Außenlagern wurden zwischen 1937 und 1945 insgesamt fast 280.000 Menschen von den Nazis gefangen gehalten. Politisch, rassistisch oder als „Gemeinschaftsfremde“ verfolgt, sollten sie dauerhaft aus der deutschen „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen werden. Wir wollen auf einem Rundgang durch die Gedenkstätte Spuren der Geschichte aufgreifen und mehr über das Lager sowie dessen Nachgeschichte bis heute erfahren. back

Freitag, 19. Oktober, 19 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Vortrag: Die extreme Rechte in Thüringen
von mobit

Der Vortrag stellt die Strukturen der extremen Rechten in Thüringen vor & geht folgenden Fragen nach: Was ist unter dem Begriff Rechtsextremismus zu verstehen? Wie stark sind extrem rechte Einstellungen in Thüringen verbreitet? Was sind die Strategien und Aktivitäten der extremen Rechte in Thüringen? Was lässt sich über ihre Stärke sagen? Welche Immobilien, Musikversände und Bands gehören ihnen? back

Freitag, 19. Oktober, 20 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Schwarz Weiß – Anti/Rassismus in Comics
von s.P.u.K. e.V. und 1 Schande

Im Comic finden sich seit den Anfängen rassistische Stereotype. Wie der Vortrag zeigt, ist vom edlen Wilden über den afrikanischen Kannibalen bis zur gelben Gefahr alles vertreten. In Abgrenzung dazu werden im Anschluss Comics vorgestellt, die sich offensiv mit dem rassistischen Erbe des Mediums befassen & das Leben jenseits von Schubladen zeigen. Die Referentin des Abends ist Johanna Huthmacher. back

Samstag, 20. Oktober, 10 bis ca. 20 Uhr Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Und was hat das mit mir zu tun? Rassismus im Alltag. Comic- Workshop
von s.P.u.K. e.V. und 1 Schande

Beim Tagesworkshop sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, sich über das Medium Comic mit selbst erlebten rassistischen und diskriminierenden Vorfällen auseinanderzusetzen. Erfahrungen der Teilnehmdenen sollen reflektiert, individuelle Denk- und Handlungsmuster hinterfragt sowie Möglichkeiten des Handelns und Eingreifens erarbeitet werden. Mit den im Workshop erlernten Grundlagen zur Entwicklung eines Comics wird das Reflektieren und Hinterfragen auf eine andere Art ermöglicht, als es manchmal in Diskussionsrunden und Gesprächen möglich ist. Workshopleiter ist der Comic-Künsterl Auge aus Berlin. back

Samstag, 20. Oktober, 20 Uhr, Frau Korte (Magdeburger Allee 179)
Nächste Ecke Links – Party der alternativen Einführungstage

Den Auftakt der vierten Alternativen Einführungstage in Erfurt zelebrieren wir mit einem lauten Rumms: Wir wollen wieder mit euch in der Frau Korte feiern, Spaß haben und uns wohlfühlen. Die Devise lautet: Feiert, wie ihr feiern möchtet, aber respektiert den Freiraum aller anderen Partygäste. Es erwarten euch klasse Künstler*innen, die euch live-musikalisch umhauen und an ihren DJ-Pulten aufmischen werden. Welche das genau sein werden, erfahrt ihr in naher Zukunft. Seid gespannt! Außerdem könnt ihr wieder an Soli-Cocktailbar, Hotdog-Stand und Infoständen schlürfen, futtern und euch informieren. Die Party ist offen für alle. Sie ist aber kein Raum für sexistische, rassistische oder anderweitig diskriminierende Kackscheiße!

Es erwarten euch:

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Sonntag, 21. Oktober, 14 Uhr, Treffpunkt veto (Magdeburger Allee 180)
Stadtrundgang: „Erfurt im NS“
von Erfurt im NS

Die Auseinandersetzung mit Geschichte ist meist auf die Erfurter Innenstadt beschränkt. Unser 2-stündiger alternativer Stadtrundgang führt hingegen vom veto bis zur [L50] durch den einst von der Arbeiterbewegung geprägten Teil nördlich der Altstadt. Mit verschiedenen Zeitzeugenberichten, Aktenauszügen und Bildern wollen wir gemeinsam mit Euch auf Spurensuche des Nationalsozialismus in Erfurt gehen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum inhaltlichen Austausch in gemütlicher Runde bei einer Tasse Kaffee oder Tee. back

Sonntag, 21. Oktober, 16 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Selbstverteidigungsworkshop
von veto

Selbstverteidigung – lernen, ausprobieren, einfach machen. Der Workshop dauert 2,5 Stunden. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung notwendig: trainingsgruppeerfurt@riseup.net Ihr bekommt dann eine Bestätigungsmail mit allen Infos :) back

Montag, 22. Oktober, 17 Uhr, Grünes Büro (Michaelisstraße 15)
Workshop: Vegan + Nachhaltig leben in Erfurt
von Grüne Jugend

Ist vegan kochen einfach? Muss man bei der veganen Ernährung etwas beachten? Findet man Lebensmittel in Erfurt auch ohne Plastikverpackung? Welche Möglichkeiten zum nachhaltigen Leben gibt es? Das alles und noch viel mehr bekommst du bei unserem Workshop beantwortet. Anschließend geht es dann direkt ans Ausprobieren, also Zubereiten und gemeinsam Essen veganer Speisen bei gegenseitigem Austausch. Wir freuen uns auf einen entspannten und leckeren Nachmittag mit euch. back

Montag, 22. Oktober, 18 Uhr, Hörsaal 2 (KIZ, Uni)
Film und Diskussion „Boom.Bust.Boom.“
von Impuls‘ (plurale Ökonomik)

2008- vor genau 10 Jahren- fand die globale Banken- und Finanzkrise, die 2007 zunächst als Immobilienmarktkrise in den USA begann, ihren Höhepunkt im Zusammenbruch der US- amerikanischen Großbank Lehman Brothers. Die Krise wurde von Mainstream- Ökonom*innen nicht vorhergesehen und es dauerte, bis erklärt werden konnte, warum eine Krise auf dem nationalen Häusermarkt in den USA eine Finanzmarktkrise
mit solchem Ausmaß auslösen konnte. Wir wollen mit euch die Dokumentation ‚Boom Bust Boom‘ (2016 erschienen) schauen, um den folgenden Fragen auf den Grund zu gehen: Was 2007 und 2008 auf dem Finanzmarkt genau passiert ist? Warum sind Finanzmarktkrisen wie in 2008 historisch betracht ‚nichts neues‘? Warum wurde die Krise von der Mainstream- Ökonomik nicht prognostiziert und konnte lange Zeit nicht erklärt werden?

Im Anschluss möchten wir mit euch über die Gestaltung des Films, seine Perspektive und Erklärung für die Krise diskutieren. back

Montag, 22. Oktober, 19 Uhr, [kany] (Thälmannstraße 26)
Vorlesekreis mit Bier!!!
von Falken Erfurt

Der Vorlesekreis mit Bier!!! ist alles, was man von einem guten Kneipenabend erwartet. Genügend Alkohol und Leute, die was vorlesen. Wer selbst unterhaltsame Texte, Kurzgeschichten oder anderes mitbringen möchte, kann das auch gern tun. back

Dienstag, 23. Oktober, 18 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Selbstverteidigungsworkshop
von veto

Selbstverteidigung – lernen, ausprobieren, einfach machen. Der Workshop dauert 2,5 Stunden. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung notwendig: trainingsgruppeerfurt@riseup.net Ihr bekommt dann eine Bestätigungsmail mit allen Infos :) back

Dienstag, 23. Oktober, 18 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Öffentlich Bauen statt Private Fördern. Vortrag und Diskussion mit Sebastian Gerhardt (Berlin)
von Erfurt für ALLE!

Bezahlbarer Wohnraum ist mittlerweile auch in Erfurt Mangelware. Doch die aktuellen Vorschläge der Bundesregierung zielen vor allem auf Investoren- und Eigentumsförderung ab, die wohlhabenden Bevölkerungsteilen und privaten Akteure zu Gute kommen werden. Wie der Aufbau eines neuen kommunalen Wohnungsbestands, der dauerhaft im öffentlichen Eigentum verbleibt, als soziale Alternative funktionieren könnte, erklärt uns Sebastian Gerhardt (AG Alternative Wirtschaftspolitik, Initiative Neuer Kommunaler Wohnungsbau) aus Berlin. back

Dienstag, 23. Oktober, 18 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Workshop zu den Grundlagen der kapitalistischen Produktionsweise
von Infoladen Sabotnik

Der Workshop möchte in die grundlegende Dynamik der kapitalistischen Produktion einführen. Wir wollen uns dazu dem Gegenstand von zwei Seiten nähern: Zuerst werden wir uns der historischen Genese des kapitalistischen Privateigentums und der damit einhergehenden konstitutiven Trennung der ProduzentInnen von den Produktionsmitteln zuwenden, wie sie Marx in seinem Kapitel über die ursprüngliche Akkumulation im Kapital dargestellt hat. Im Anschluss wollen wir das Klassenverhältnis zwischen Kapital und Lohnarbeit, das die kapitalistische Produktionsweise wesentlich strukturiert, in seinen Grundzügen beleuchten und fragen, welche Aktualität dieses für eine aktuelle Gesellschaftskritik besitzt. back

Dienstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Küfa – Küche für alle
von Küfa Erfurt

Gemeinsam Schnippeln, Würzen, Kochen, Essen und Quatschen mit der Küfa (Küche für alle). back

Mittwoch, 24. Oktober, 18.30 Uhr, RedRoXX (Pilse 29)
Film und Diskussion: Mitten im Malestream – Feminismus zur Zeit der 68er Bewegung
von Linksjugend Solid Erfurt

BH-Verbrennungen und ein berühmt gewordener Tomatenwurf: Viel erinnert nicht mehr daran, dass sich innerhalb der 68er Bewegung eine Neue Frauenbewegung formierte. Dabei bediente sie durch Proteste für eine angemessene Mütterpolitik und den Abtreibungsparagraphen 218 sowie einen Gebärstreik viele der feministischen Kernfragen, die heute noch aktuell sind. Die Regisseurin und ehemalige Aktivistin Helke Sanders trägt in dieser Filmdoku von 2005 mit anderen ehemaligen Mitstreiter*innen die Perspektiven und Argumente dieser Bewegung zusammen und zeigt den Kampf um die Ausrichtung der Bewegung nach innen und zu der 68er Bewegung auf. Vor Beginn des Films soll eine kurze historische Einbettung der Neuen Frauenbewegung erfolgen. Im Anschluss an den Film wollen wir an aktuelle feministische Diskurse anknüpfen und diskutieren, u.a. zu den Abtreibungsparagraphen 218 und 219a. back

Mittwoch, 24. Oktober, 19 Uhr, [kany] (Thälmannstraße 26)
Buchvorstellung und Vortrag: Nach dem Lager. Die Geschichte der Überlebenden von Ravensbrück
von Falken Erfurt

Ende April 1945 wurde das Frauen-KZ Ravensbrück befreit. Einige der Überlebenden, meist Kommunistinnen, gründeten nach der Befreiung eine „Lagergemeinschaft“ als sozialen und politischen Verband.
Gegen viele Schwierigkeiten führten sie diese Verbände in DDR und BRD bis in die 2000er Jahre fort. Sie wurden damit zu Akteurinnen ihres eigenen Lebens und der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Diese Geschichte kann als Ausgangspunkt dienen für die Diskussion in der gegenwärtigen Linken.
Sie wird von Henning Fischer anhand eines Bilder-Vortrags vorgestellt. back

Donnerstag, 25. Oktober, 12 bis 19 Uhr, Jugendhaus Domizil (Alter Nordhäuser Bahnhof 14)
Jetzt reicht´s! – Mit Suffizienz zum guten Leben für alle – Workshop
von BUNDjugend Thüringen

Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Utopie eines guten Lebens für alle Menschen und diskutieren über notwendige Veränderungen unserer Lebensweise und Gesellschaft. Welche Rahmenbedingungen braucht es, um den Wandel vom „mehr haben und verbrauchen“ zum „besser und gemeinschaftlicher leben“ zu schaffen? Und welche praktischen Ansätze gibt es bereits, die eine suffiziente Lebensweise ermöglichen? back

Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Vortrag: Studentischer Protest zwischen Revolte und Routine
von Bildungskollektiv Biko

Die sechziger Jahre waren eine Zeit, in der überall auf der Welt Konflikte und Kämpfe ausgebrochen sind. Obwohl weitaus mehr Bevölkerungsgruppen daran beteiligt waren, haben Student_innen dabei eine wichtige Rolle gespielt. Wie sich diese Rolle im Verlauf der Proteste herausgebildet und verändert hat und welche Position Studierende im gesellschaftlichen Gefüge eingenommen haben und einnehmen, wollen wir besprechen. Dazu setzen wir uns im Rückblick mit mit studentischen Kämpfen auseinander, stellen ihre Potentiale und Beschränkungen zur Diskussion und schlagen dabei den Bogen zur Gegenwart. back

Donnerstag, 25. Oktober, 19.30 Uhr, Franz Mehlhose (Löberstraße 12)
Film & Diskussion: Schools of Trust
von Globale OrgaTeam

Wie sehen Lernorte aus, an denen die Kinder glücklich sind und an denen sie die Freiheit haben ihre natürliche Neugier ungestört zu entfalten?“ Mit dieser und noch mehr Fragen führt die Reise durch fünf Länder auf drei verschiedenen Kontinenten hin zu einzigartigen Modellschulen. Die Erfahrungen der Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern werden Analysen von Wissenschaftler*innen und Bildungsexpert*innen gegenüber gestellt. Intuitiv erschließt sich ein schlüssiges Bild und eine neue Perspektive auf das Thema Bildung. Im Anschluss Gespräch zum Thema freie Bildung und Schulneugründung mit Menschen, die das Thema hier in Erfurt selbst in die Hand nehmen wollen. back

Donnerstag, 25. Oktober, 20 Uhr, Offene Arbeit Erfurt (Allerheiligenstr. 9 Hinterhaus)
Damaged Goods. 150 Einträge in die Punk-Geschichte – Lesung, Musik und Diskussion
von Offene Arbeit Erfurt

„Punk“, so heißt es in einer Kritik des vorgestellten Buchs, „ist kein Stil, sondern eine widerständige Haltung. Deshalb umreißt /Damaged Goods/ die Geschichte des Punk in 150 Platten […] eine Feier des Punk als ‚ortlose Musik, zeitlose Musik, politische Musik, als Musik persönlicher Politik‘ durch individuelle Zugangsweisen. Immer wieder wird spürbar, wie Musik zum Bruch mit dem uns Aufgenötigten führen kann. back

Donnerstag, 25. Oktober, 21 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Donnerstags im veto: Punk, Kickern, Anarchie
von veto
back

Freitag, 26. Oktober, 17 Uhr, Grünes Büro (Michaelisstr. 15)
Workshop: Verhalten auf Demonstrationen
von Grüne Jugend

Demokratie lebt von Partizipation. Ein wichtiger Weg sich einzubringen sind Demonstrationen. Dafür kann es mitunter wichtig sein sich zumindest Grundlegend mit seinen eigenen und den Rechten anderer befasst zu haben.Um gut vorbereitet zu sein veranstalten wir einen Workshop zu Demorecht mit Jürgen Kasek (Rechtsanwalt).Der Workshop zur Frage „Wie verhalte ich mich auf Demonstrationen?“ wird zwei Teile haben: Zunächst gibt es eine Einführung in die theoretische Seite, also in das Versammlungs- und Polizeirecht. Der zweite Teil wird dann auch mit Übungen das richtige/angemessene Verhalten in verschiedenen Situationen vermitteln. back

Freitag, 26. Oktober, 19.30 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Vortrag und Diskussion: Kryptoabend – Sicher durchs Netz
von s.P.u.K e.V.

Vortrag und Diskussion zu sicherer Onlinekommunikation. Zielgruppe sind junge Studierende, ohne notwendiges technisches Vorwissen, da eine niedrigschwellige Heranführung an das Thema Datenschutz erfolgen soll. Geplant ist eine kurze Einführung in die Grundlagen der verschlüsselten E-Mail-Kommunikation mit Fokus auf unkommerzieller Open-Source-Software. Darüber hinaus werfen wir ein Schlaglicht auf gängige soziale Netzwerke und Messenger-Dienste, um mögliche Gefahren und Alternativen aufzuzeigen. back

Samstag, 27. Oktober, 13 bis 17.30 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
Argumentationstraining gegen Antifeminismus und für Feminismus
von FIT*Bar Crew

In dem Workshop werden verschiedene antifeministische Argumentationsstrategien benannt und analysiert. Anschließend werden Möglichkeiten aufgezeigt und erarbeitet, um auf Aussagen, die antifeministisch oder diskriminierend sind, zu reagieren. Schließlich können die Teilnehmenden das erworbene Wissen in einem Rollenspiel anwenden. Anmeldung bitte unter fit-bar@riseup.net back

Samstag, 27. Oktober, 17 Uhr, L50 (Lassallestraße 50)
Im Spiegel der Unschuld: Sexualmoral im Postnazismus – von “Kinderschändern”, “Unzucht”, “kindlicher Reinheit” und anderen Symptomen
von veto

Insbesondere im Jahr 2013 kursierte in der Politik und den Medien die Frage: Haben wir bisher genau genug auf die von Pädophilen ausgehende Gefahr für Kinder hingeschaut? Dieser ‚geschärfte Blick‘ ist zentrales Element einer derzeit allgegenwärtigen panischen Verdachtsstimmung, wie sich exemplarisch anhand von journalistischen Publikationen zur Aufdeckung von Pädophilen zeigen lässt. Was sich, so die These, im gesellschaftlichen Bild des ‚Kinderschänders‘ u. a. verdichtet, sind überschüssig-übergriffige Aspekte, die aus psychoanalytischer Sicht als konstitutiv für das Sexuelle selbst gelten und die einen ‚allergischen Punkt‘ (Adorno) darstellen. Dieser ist der Ausgangspunkt einer Betrachtung verschiedener ‚allergischer Punkte‘ der Sexualmoral im (post-)nazistischen Deutschland. Es wird zu sehen sein: Stets wenden sich die Bedeutungen der Verknüpfungen von Sexualität mit der deutschen ‚Vergangenheitsbewältigung‘. Vor diesem Hintergrund erweist sich die aktuelle Sorge um den Schutz von Kindern und die Panik vor Pädophilen nicht nur als ein Symptom des derzeitigen verhandlungsmoralischen Ideals einer unschuldigen Sexualität, sondern auch, wie dieses mit der Geschichte deutscher ‚Vergangenheitsbewältigung‘ verwoben ist.

Sonja Witte studierte Kulturwissenschaft, Philosophie und Soziologie und promovierte mit einer Arbeit zum Unbewussten in der Kulturindustrie an der Universität Bremen. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im MA Studiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften an der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin und gibt Lehrveranstaltungen u. a. an der Universität Bielefeld. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Kritische Theorie (des Unbewussten in) der Kulturindustrie, (psychoanalytische) Film- und Kulturtheorie, Sexualitäts- und Geschlechterforschung sowie Alltags- und Konsumkultur. Politisch aktiv ist sie bei den „les madeleines“ (https://lesmadeleines.wordpress.com/), der krIPU (https://kripuberlin.wordpress.com/) und der Zeitschrift „Extrablatt – Aus Gründen gegen fast Alles“ (http://www.extrablatt-online.net/). back

Samstag, 27. Oktober, 21 Uhr, veto (Magdeburger Allee 180)
FIT*Bar
von FIT*Bar Crew

Die Tore der FIT*Bar stehen allen Frauen*, Inter*- und Trans*- sowie allen Personen, die sich nicht-binär, genderfluid, eben nicht cis-männlich definieren, offen. Die Bar soll ein Frei- und Schutzraum sein, in dem weniger Unterdrückungsmechanismen wirken. Konkret heißt das: Wir wollen entspannt trinken, feiern, kickern und chillen frei von heteronormativen Zwängen, dominantem Mackertum und sexistischen Bewertungen, Anmachen oder Übergriffen. Da auch die linke Szene nicht frei von Sexismus ist, sehen wir die FIT*Bar ebenso als politisches Statement. Menschen sollen sich hier vernetzen und austauschen, gegenseitig stärken und empowern können… Genießt mit uns den Abend bei schlürfigen Cocktails, feinster Musik und ohne nervige Mackermaschen. Party against Patriarchy! back

Montag, 29. Oktober, 16.30 Uhr, Treffpunkt auf dem Willy-Brandt-Platz
Nachhaltige Stadtrundfahrt
von AG Nachhaltigkeit Uni & FH

Lasst uns gemeinsam Erfurts nachhaltige Orte und Initiativen entdecken! Auf dem Fahrrad werden wir durch die Stadt ziehen und an Orten halt machen, die es sich lohnt, kennen zu lernen. Unsere Tour führt euch von der monatlichen kritischen Masse, zu Einkaufsmöglichkeiten von lokalen Produkten, Einrichtungen für Tausch & Reparatur und vielem mehr! Vergiss nicht, dein Fahrrad mitzubringen. back

Montag, 29. Oktober, 16.30 Uhr, [kany] (Thälmannstraße 26)
Vortrag: Zur Kritik der Degrowth-Ideologie mit translib Leipzig
von Die Falken

Die Hitzewelle dieses Sommers, die in vielen Regionen zu gewaltigen Ernteeinbüsten und verheerenden Waldbränden führte, hat einmal mehr die zerstörerischen Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels verdeutlicht. Anfang August veröffentlichten einige führende Klimaforscher einen Bericht, der vor der Gefahr einer fundamentalen Destabilisierung des Erdklimas noch vor der Überschreitung der als Ziel ausgegeben 2°C Grenze warnt und sofortige Schritte zur Stabilisierung des Erdsystems anmahnt. Über die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels herrscht seit Jahrzehnte weitgehende Klarheit. Diese Einsicht hat jedoch herzlich wenig dazu beigetragen den Zug Richtung Abgrund zu stoppen oder auch nur abzubremsen. Vielmehr sind die Wachstumsrate der CO2-Emissionen seit den 2000ern noch schneller gestiegen. Da weder die Kräfte des Marktes noch die Politik dieser Tendenz entgegenwirken ist es begrüßenswert, dass sich seit einigen Jahren rund um das Stichwort Postwachstum oder Degrowth die Erneuerung einer sozial-ökologischen Bewegung gegen das buisness-as-usual andeutet. Gleichwohl handelt es sich bei der Postwachstumsbewegung um eine überaus diffuse Gemengelage mit heterogenen Vorstellungen und Zielen. Die vorherrschenden Erklärungsansätze kleben am Phänomen des Wachstums, welches aus einem vorherrschenden „Wachstumsparadigma“ erklärt wird. Blind bleiben sie gegenüber dem zugrundeliegende Produktionsverhältnis, welches Kapitalakkumulation erzwingt und das „Wachstumsparadigma“ als adäquate Denkform hervorbringt. Indem so die mit dem Produktionsverhältnis einhergehenden Interessen und Machtverhältnisse aus dem Blick geraten, bleibt die politische Perspektive vieler Wachstumskritiker illusorisch. Im Vortrag werden diese Probleme innerhalb der Postwachstumsbewegung diskutiert und davon ausgehend Überlegungen zum Zusammenhang von kapitalistischer Produktionsweise und sozial-ökologischer Katastrophe angestellt, um zu einer politischen Perspektive jenseits der Schrumpfung zu gelangen. back

Dienstag, 30. Oktober, 18 bis 21 Uhr, Uni Erfurt, LG1 Raum: 228/ 0128
Feministische Einführung zum Thema ‚Abtreibung‘
von Clara und Hannah

„Life could be worse“ – „But it could be a lot BETTER, too!“: Der Workshop dient als Einführung in das Thema Abtreibung und damit zusammenhängenden Fragestellungen, die wir für eine feministische Debatte wichtig finden. Zunächst werden in einem Input die rechtliche Situation in Deutschland und deren Konsequenzen thematisiert. Im Anschluss kann in Kleingruppen und auf Grundlage von Texten über weitere Themen wie z.B. die Lebensschutzbewegung oder Pränataldiagnostik diskutiert werden.

Die Veranstaltung wird gefördert durch Mittel des Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus der Stadt Erfurt (LAP). back

Dienstag, 30. Oktober, 19 Uhr, Uni Erfurt
Film und Diskussion: Das blinde Auge
von Hochschulgruppe AntiRa Campus Erfurt

Axel U. wurde in der thüringischen Kleinstadt Bad Blankenburg am 24. Mai 2001 von einem stadtbekannten Neonazi brutal getötet. Doch Polizei, lokale Medien und Stadtpolitik tun sich schwer damit, dies als Tat eines gewalttätigen Neonazis einzuordnen. Weil Axel U. auch für sie am Rande der Gesellschaft stand? Durch monatelange Recherchen wurde den Fall erneut aufgerollt, Akten der Sicherheitsbehörden durchforstet und mit Angehörigen und Zeitzeug*innen gesprochen. Dabei kam heraus, wie unfassbar viel die Geheimdienste und Polizeien eigentlich schon damals wussten. Besonders bizarr: Der Täter kommt aus einem Umfeld, aus denen auch die späteren NSU-Terroristen stammen. Trotzdem: Den Fall halten die Behörden bis heute nicht für eine neonazistische Gewalttat – und Axel U. ist nur einer von vielen … back

Fr./Sa. 2./.3 Oktober, ganztägig, Eisenach
Antirassistischer und Antifaschistischer Ratschlag Thüringen
von verschiedenen linke Gruppen, Einzelpersonen, Gewerkschaften und Initiativen

Infos unter http://ratschlag-thueringen.de.

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